Abstimmungen & Wahlen

Die SP gewinnt auf der ganzen Linie

Die SP gewinnt die Wahlen vom 24. September 2017 in Herzogenbuchsee - sie kommt auf einen Wähleranteil von 31 % (+ 8%!) und ist damit die grösste Ortspartei. Im Gemeinderat belegt sie neu 3 von 7 Sitzen (+ einen Sitz). Auch in den Kommissionen legt sie einen Sitz in der Finanzkommission zu und ist als einzige Partei in allem Kommissonen mit je 2 VertreterInnen dabei. 
Ein toller Erfolg. Wir danken allen Wählerinnen und Wählern, die uns ihre Stimme gegeben haben!

Wir gratulieren allen Gewählten:
Gemeinderat: Pierre Bürki (bisher), Hansruedi Bähler (bisher), Martin Sommer (neu)
Baukommission: Amira Rama (bisher), Urs Zürcher (bisher)
Bildungskommission: Ruth Sager (bisher), Manuela Akermann (neu)
Finanzkommission: Thomas Kiener (bisher)*, Susanne Meier (neu) * Thomas Kiener verzichtet auf den Sitz, da er ebenfalls in die Sozialkommission gewählt wurde. An seiner Stelle rückt Patrik Loosli nach.
Sozialkommission: Thomas Kiener (bisher), Hans Wyssmann (neu). 

Alle “Nichtgewählten” haben ebenfalls sehr viele Stimme erhalten und so zum guten Ergebnis beigetragen. Vielen Dank dafür.

SP Buchsi am Kirchgassmärit

Die SP Buchsi war mit einem Stand und dem Speedy am Kirchgassmärit und auf dem Sonnenplatz präsent. Sie warb für die Gemeindewahlen vom 24. September und für 2 x Ja zur Rentenreform. Die Aufmerksamkeit war ihr gewiss.

SP-Wahlprospekt Gemeindewahlen 24.9.2017

Die Kandidat/innen der SP Buchsi für den Gemeinderat (Gemeindewahlen 24.9.2017)

«Buchsi ist das Zentrum des ‹Oberaargau West›»

Pierre Bürki und Hansruedi Bähler sprechen über ihre Freuden, ihren Frust und ihren inneren Antrieb. Im Interview sagen die beiden Gemeinderäte der SP, weshalb sie sich ein zweites Mal zur Wahl stellen.

Was macht Buchsi für Sie lebenswert?
Hansruedi Bähler: Der Ort ist nicht zu gross und nicht zu klein, er ist ausgezeichnet an den ÖV angebunden, und man ist sofort auf offenem Feld oder im Wald.
Pierre Bürki: Dazu die Einkaufsmöglichkeiten, die Schulen und die Infrastruktur überhaupt. Die guten Bahnverbindungen nach Bern oder Zürich sind mir ebenfalls wichtig.

Wohnort, Wirtschaftsstandort, Zentrumsgemeinde – was ist das Dorf am meisten?
Bürki: Alle drei. Mir als Zuständigem für die Finanzen ist die Wirtschaftskraft am wichtigsten, als Bürger die Wohnqualität.
Bähler: Buchsi ist das Zentrum des «Oberaargau West». Als solches trägt es auch Zentrumslasten. Wir sind nicht Langenthal, doch in Relation zur Grösse müssen wir uns nicht verstecken, auch wirtschaftlich.
Bürki: Ja, Heiniger, Duap oder Fischer sind keine Weltkonzerne, strahlen aber weit aus. Den Arbeitsplätzen sollten wir Sorge tragen und Verlagerungen ins Ausland vermeiden.

Sie gehören beide seit vier Jahren dem Gemeinderat an. Ihre grösste Freude, Ihr ärgster Frust?
Bürki: Besonders freut mich die neue Arbeitskultur in der Finanzkommission. Wir reden dort über alle Projekte und Finanzierungen offen und ohne Scheuklappen. Der Frust: Jede Spar- und Effizienzanstrengung wird sogleich durch neue Lasten aufgefressen, die der Kanton auf die Gemeinden verschiebt.
Bähler: Meine grösste Freude sind das «Kreuz» und das Hallenbad; beide Projekte sehe ich auf gutem Weg. Erfreulich sind die gute Zusammenarbeit im Gemeinderat – und im Kulturressort Anlässe, die ausstrahlen, wie die Thalmann-Ausstellung oder die Einweihung des Mani-Matter-Platzes.

Wollen Sie mit solchen Aktivitäten Langenthal Konkurrenz machen?
Bähler: Keineswegs. Wir kennen unsere Grenzen. Unser Kulturangebot baut auf Vereinen auf vom Trachtenverein bis zur Blasmusik oder der Theatergruppe. Wir haben Künstler und etablierte Kulturveranstalter wie Kreuzabende und Schlachthaus, die sich fürs neue Kreuz jetzt vereinigen. Wir besitzen am neuen Standort eine aktive Bibliothek mit Ausstellungen und Veranstaltungen. Dieser Vielfalt müssen wir Sorge tragen, denn Kultur ist Leben.

Gerade wegen der Bibliothek reibt sich aber Buchsi an Langenthal.
Bähler: Ja, das war mein grösster Frust im Ressort Kultur. Alle Kantonsgelder fliessen nun zur Regionalbibliothek Langenthal, den Bibliotheken Buchsi und Huttwil bleibt nichts. Wir zahlen nach Langenthal und haben nichts davon. Ich habe aber die Hoffnung auf eine gütliche Lösung noch nicht verloren.

Finanzen, immer wieder die Finanzen. Ist der «Finanzminister» der Spielverderber?
Bürki: So sehe ich meine Rolle nicht. Für mich sind Finanzen etwas Langfristiges. Wir müssen unser Eigenfinanzierungspotenzial steigern, damit die nächste Generation nicht für unsere Sünden büssen muss. Die Schlüsselfrage lautet stets: Wo investieren wir und wie finanzieren wir das? Der Spielraum wird kleiner. Der Steuersatz soll so tief sein wie möglich – aber doch so hoch, dass wir unsere Verpflichtungen erfüllen können. Transparenz ist mir wichtig, zu sagen: «Das kostet so viel, es bedeutet dies.» Eine wertvolle Leistung kann auch einmal eine Steuererhöhung wert sein.

Outsourcing ist in Mode. Stellt die Ausgliederung von Kreuz und Hallenbad das Modell der Zukunft dar?
Bürki: Meine persönliche Meinung ist: Beide Projekte hätten auch ohne Outsourcing gute Chancen. Ich trage die Ausgliederungen mit, sehe in ihnen aber nicht das Wundermittel. Ein Projekt innerhalb der Verwaltung behalten, seiner Führung aber genügend Kompetenzen geben – das ist eine ebenbürtige Alternative.

Was treibt Sie an, weiterzumachen?
Bürki: Ich liebe Buchsi und stelle mein Knowhow im Finanzwesen gerne die zweite Amtsperiode zur Verfügung – wenn die Stimmbürger dies wollen.
Bähler: Vor vier Jahren war mein einziger Vorsatz, ein gutes Mitglied zu sein. Mein Kulturressort macht mir Spass. Ich würde es mit Freude weiter betreuen. 

Interview: Ruedi Eichenberger
3.8.2017

Martin Sommer - SP-Gemeinderatskandidat

«Alle bedauern Sommers Rücktritt», titelte die Berner Zeitung, bevor Martin Sommer Ende 2013 das Amt des Oberaargauer Regierungsstatthalters abgab. 19 Jahre hatte er dieses ausgeübt – als er gewählt wurde, war er gerade 26 Jahre alt und damit der jüngste Statthalter im Kanton. 

Inzwischen ist Martin Sommer 49, und es drängt ihn zurück in ein öffentliches Amt: Er kandidiert für seine Partei, die SP, für den Gemeinderat von Buchsi. Der Vater zweier Kinder ist  heute Pro-jektleiter bei dahlia Oberaargau und Geschäftsführer des Oberaargauischen Pflegeheims Wiedlis-bach (OPW). Seinem Hobby, dem Sportschiessen, frönt er einige Jahre auch als J+S-Nachwuchsleiter.
24.6.2017

Die Kandidaten und Kandidatinnen der SP für die Gemeindewahlen vom 24. September

Die SP Herzogenbuchsee hat  an der Parteiversammlung von 1. Juni die Nominationen für die Gemeindewahlen vom 24. September vorgenommen. Dies sind unsere Kandidatinnen und Kandidaten:
Gemeinderat:
Pierre Bürki (bisher) Geschäftsführer Spitex
Hansruedi Bähler (bisher) pens. Technischer Kaufmann
Ruth Sager Schär  Lehrerin
Martin Sommer  Jurist
Hans Wyssmann  Personalleiter
Baukommission:
Amire Rama (bisher) Hochbauzeichnerin
Urs Zürcher (bisher) Jobcoach
Bruno Attinger  pens. Bauingenieur HTL
Iris Fankhauser  Dipl. Architektin FH
Adrian Schär-Sager Elektroingenieur ETH
Peter Schneider  Geomatiker
Bildungskommission:
Ruth Sager Schär (bisher) Lehrerin
Manuela Akermann  Kauffrau/Hausfrau
Mathias Indermühle  Informatiker
Nils Wyssmann Masterstudent in Soziologie
Finanzkommission:
Thomas Kiener-Thomann (bisher) eidg. dipl. Heimleiter
Christian Gnägi  Geologe/Oekologe
Patrick Loosli  Fachmann in Finanz- und Rechnungswesen FA
Susanne Meier  Lehrerin in Wirtschaft und Recht
Sozialkommission:
Thomas Kiener-Thomann (bisher) eidg. dipl. Heimleiter
Urs Grossenbacher Sigrist
Martin Jaggi  Betriebsfachmann EF
Dominik Lacher  pens. Verwaltungswirtschafter HLB
Matthias Spahr Leiter Qualitätssicherung
Hans Wyssmann  Personalleiter