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Breite Allianz für Schulsozialarbeit

Schulsozialarbeit braucht es auch an den Buchser Schulen. Dieses Fazit zogen die Anwesenden an einem vom der SP Herzogenbuchsee organisierten öffentlichen Anlass zum Thema „Was kann Schulsozialarbeit bewirken?“
Das Thema Schulsozialarbeit bewegt auch in Buchsi die Gemüter. Der Saal im Hotel Sonne war jedenfalls bis zum letzten Platz gefüllt und die Voten für die Einführung von Schulsozialarbeit engagiert. Am Schluss der Veranstaltung stand nicht die Frage im Raum, ob es Schulsozialarbeit braucht, sondern wie sie in Buchsi möglichst rasch eingeführt werden kann.
Die beiden Referentinnen Andrea Staub (ehemalige Leiterin Schulsozialarbeit Burgdorf) und Brigitte Wieland (Oberstufenlehrerin Herzogenbuchsee) legten eine lange Liste dar, wo Schulsozialabeit hilfreich sein kann. „Die Schule muss heute viel mehr gesellschaftliche Probleme auffangen als früher“, stellte Brigitte Wieland fest. Sie verwies u.a. auf Medieneinflüsse, problematischer Umgang mit Handy/Internet, auf fehlende Strukturen zuhause und auf nicht altersgerechtem Ausgang mit müden Schülern als Folge davon. Damit sich die Lehrerinnen und Lehrer wieder zureichend dem Unterricht widmen können, brauchen sie Entlastung und Unterstützung durch Schulsozialarbeit.
„Schulsozialarbeit fördert schulische und soziale Integration und kann ungünstige Entwicklungen bei den Schülern oder in einer Klasse früh erkennen, bearbeiten und verhindern“, dies die Erfahrung von Andrea Staub aus ihrer zwölfjährigen Tätigkeit als Leitern der Burgdorfer Schulsozialarbeit.
Gemäss Therese Ledermann, Präsidentin des Elternrates Herzogenbuchsee, wünschen sich auch die Eltern Schulsozialarbeit. Die Frage, ob es im Saal Lehrpersonen gebe, die der Schulsozialarbeit kritisch gegeüberstünden, wurde klar verneint. „Es ist wichtig, dass Lehrerinnen mit anderen Fachpersonen zusammenarbeiten und die Türe zu ihrem Schulzimmer öffnen“ schilderte Eva Flury, Lehrerin an der Schule Oenz ihr Rollenverständnis. Ruth Sager Schär, Vizepräsidentin der Bildungskommission sprach sich dafür aus, möglichst früh aktiv zu werden und die Prävention zu verstärken.
Den Anwesenden war es nach dieser Veranstaltung klar, das Thema Schulsozialarbeit ganz oben auf die Liste der Legislaturziele der Gemeinde zu erscheinen habe.

11.12.2017

"Leuchttürme" für Buchsi

Die SP will die Zukunft von Herzogenbuchsee aktiv mitgestalten. Am einem halbtägigen Workshop diskutierte sie ihre Ziele für die nächste Legislaturperiode.

In welche Richtung soll sich Buchsi in den nächsten vier Jahren bewegen, auf welchen Gebieten kann die Gemeinde "Leuchttürme" setzen? In der Diskussion am SP-Workshop schälten sich zwei Schwerpunkte heraus: die Schaffung eines attraktiven öffentlichen Verkehrs innerorts (z.B. durch ein Ruftaxi als Ortsbus) und die Integration von kleinen und grossen Flüchtlingen. Nach Meinung der SP Buchsi bezahlen sich Investitionen in die frühe Kindheit x-fach aus und arbeitsmarktfähige Erwachsene entlasten Buchsi nachhaltig von Sozialhilfegeldern.

Attraktivere Kinderspielplätze

Die SP Herzogenbuchsee (SPH) wird ihre Forderungen aus dem Wahlkampt intensiv weiterverfolgen, so Fussgängerstreifen statt Füsschen bei den Schulhäusern, bezahlbarer Wohnraum, Schulsozialarbeit oder Zugs-Spätverbindungen. Handlungsbedarf sieht die SP auch bei den Kinderspielplätzen im Gemeindepark und im Burgerland, welche unbedingt attraktiver gestaltet werden müssen.

11.11.2017

SP Buchsi für kostengünstige Familienwohnungen im Biblis

Im Rahmen der öffentlichen Mitwirkung zur Überbauung Biblis I macht sich die SP Herzogenbuchsee für kostengünstige Familienwohnungen stark. Im neuen Quartier soll nach Meinung der SP Buchsi Tempo 30 herrschen.
In der neuen Überbauung Biblis I sind 160 Wohnungen geplant. Der SP Herzogenbuchsee gefällt die Architektur und der grosszügige Aussenraum garantiert eine hohe Lebensqualität. Die SP Buchsi begrüsst die Absicht der Bauherrschaft, günstige Familienwohnungen zu bauen. Damit diese auch wirklich realisiert werden, ist nach Meinung der SP in der Überbauungsordnung ein Minimum an kostengünstigen Wohnungen für Familien explizit vorzuschreiben.
Die SP Buchsi fordert, dass im neuen Quartier Tempo-30 herrscht, so wie es im angrenzenden Vogelsangquartier gemäss Verkehrsrichtplan bereits geplant ist. Die Einführung eines Ortsbusses wird für die SP mit dem neuen Quartier immer vordringlicher. Sie schlägt ein kostengünstiges Ruftaxi vor, das nur dann fährt, wenn Bedarf vorhanden ist.
Biblis I wird dazu führen, dass mehr Kinder in Herzogenbuchsee leben werden. Die SP unterstützt deshalb die Schaffung von zusätzlichem Raum für Kindergarten und Schule und den Ausbau der familienexternen Kinderbetreuung.
10.09.2017

Zahlen ist die schlechtere Alternative

Arbeiten ist besser als Sozialhilfe beziehen – und günstiger dazu. Die Integration von kleinen und grossen Flüchtlingen liegt Ruth Sager Schär und der SP am Herzen.

Kanton und Gemeinden fürchten sich vor steigendem Geldbedarf für Sozialhilfe an Flüchtlinge. Mit Grund. Und was tut Herzogenbuchsee dagegen? Ruth Sager Schär hat Erfahrungen, besonders was die Arbeit mit Kindern betrifft. Sie hat verschiedene Projekte für Kinder ins Leben gerufen. Ihr liegt daran, dass auch Kinder von Migranten mitmachen. «Spielgruppen, Kita und Schule leisten einen wichtigen Teil bei der Integration», betont sie.

Auch bei erwachsenen Flüchtlingen ist zentral, dass sie rasch Deutsch lernen und sich beruflich qualifizieren. So haben sie Aussicht auf Arbeit und finanzielle Selbständigkeit. Auch diese Aufgabe hängt in Buchsi zu einem guten Teil an Freiwilligen. Zum Beispiel an Felix Stöckli, der als Koordinator der Flüchtlingsgruppe in der Reformierten Kirchgemeinde laufend Einsatzmöglichkeiten für Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene sucht. Er findet auch, so im RAZ oder im Forstdienst der Burgergemeinde – nicht aber bis heute bei der Einwohnergemeinde. Und er sucht mehr: «Ich habe 50 Namen auf der Liste. Viele wollen arbeiten.»

Wohlwollen haben bei der Gemeinde bisher beide spärlich erfahren. Ruth Sager Schär versteht dies nur schwer: «Investitionen in die frühe Kindheit bezahlt sich x-fach aus. Und arbeitsmarktfähige Erwachsene entlasten Buchsi von Sozialhilfegeldern. Also müsste die Gemeinde doch daran interessiert sein.»
31.08.2017

Sichere Schulwege: «Füsschen reichen nicht»

Sicherheit geht vor: Mit dieser Begründung fordert die SP Herzogenbuchsee zum Schulanfang bei den Schulhäusern die Fussgängerstreifen zurück.
Das Oberdorf- und das Burgquartier in Herzogenbuchsee sind seit einigen Jahren Tempo-30-Zonen. Das findet SP-Kopräsident Hans Wyssmann gut und stellt es nicht infrage. Aber: «Schlecht ist, dass die Gemeinde dem Druck des Kantons nachgegeben und der Tempo-30-Zone die Fussgängerstreifen beim Mittelholz- und Burgschulhaus geopfert hat.» Statt auffällige gelbe Streifen weisen nun einzig diskret aufgespritzte Füsschen auf einen Fussgängerübergang hin. Die Kinder haben aber im Gegensatz zum Fussgängerstreifen dort keinen Vortritt.
Die SP findet diesen Zustand sicherheitsmässig bedenklich. Für besonders gefährlich hält Wyssmann die Situation beim Burgschulhaus: «Die Burgstrasse ist Schulweg, aber namentlich in den Stosszeiten auch ein Schleichweg für Autofahrer, die dem Sonnenplatz ausweichen. Gerade dann sind auch viele Schüler unterwegs.» Zudem quere der Schulweg auf der Bettenhausenstrasse eine Ortsverbindung. Auch dort reiche die unauffällige Markierung nicht. Deshalb fordert die SP Buchsi: «Streifen statt Füsschen.»
In Tempo-30-Zonen sind Fussgängerstreifen zwar grundsätzlich verpönt. Die SP weist aber darauf hin, dass die Gesetzgebung für Schulen und Heime durchaus Ausnahmen zulasse. Der Gemeinderat müsse beim Kanton dringend solche bewirken, fordert die Partei auf. «Sichere Schulwege», findet Wyssmann, «sind wichtiger als die reine Lehre.»

7.8.2017

SP Buchsi verlangt Radstreifen

Die Strasse zwischen Thörigen und Bleienbach soll verbreitert werden. Im Rahmen der öffentlichen Mitwirkung verlangt die SP Buchsi einen beidseitigen Radstreifen zum Schutz der Velofahrer.
Die SP Herzogenbuchsee begrüsst die Verbreiterung der Kantonsstrasse zwischen Thörigen und Bleienbach von 6 auf 7.5 Meter nur mit Vorbehalt. Der heutige Zustand der Strasse ist gefährlich, sowohl für die Auto- wie für die Velofahrer. Unverständlich ist für die SP deshalb, dass auf einen beidseitigen Radstreifen zum Schutz der Velofahrer verzichtet werden soll, angeblich aus Kostengründen. Der Sachplan Velo des Kantons weist die Strecke als Veloroute aus. Und der E-Bike-Boom hat zu einer deutlichen Zunahme des Veloverkehrs auf dieser Strasse geführt. Die SP befürchtet, dass die Verbreiterung zum Rasen einladen wird. Schon heute ist diese Strecke übersichtlich und relativ gerade und reizt damit zu überhöhter Geschwindigkeit. Dies führt zu einer Gefährdung der Velofahrer. Ein Radstreifen böte ihnen den nötigen Schutz.
Unsere Eingabe

2. Juli 2017

Lebensqualität – bis ins hohe Alter

Die Gesellschaft wird älter. Für den SP-Gemeinderatskandidaten Martin Sommer ist klar: Zu einem attraktiven Buchsi gehören Spielplätze für Kinder, aber auch genügend Plätze für pflegebedürftige Betagte.
Im «PanoramaPark», dem ehemaligen Spital, hat die dahlia Oberaargau AG soeben einen Neubau vollendet. Nach der Sanierung des alten Spitalgebäudes entstehen 40 neue Pflegeplätze; Sie werden von Wiedlisbach nach Herzogenbuchsee verschoben. «Das hilft, die Unterversorgung der Region Herzogenbuchsee auszugleichen», sagt Martin Sommer. Ob Jugend oder Alter, für ihn zählt beides gleich: «Eine attraktive Gemeinde braucht gute Angebote für jedes Alter.»
Martin Sommer ist nicht irgendwer. Als Regierungsstatthalter war er bis vor vier Jahren an der Altersplanung für die Region beteiligt. Seither wirkt er als Projektleiter bei dahlia bei  deren Umsetzung mit. Die Lorbeeren für neue Altersangebote in Buchsi will er aber nicht allein einheimsen: Viele wichtige Partner hätten Anteil, so nicht zuletzt Kathrin Cattaneo und Bruno Attinger von der SP.
Pflege- und Altersheimplätze allein genügen noch nicht. Sommers Zukunftsbild ist eine «sorgende Gesellschaft». Eine Gesellschaft, in der man zusammensteht und ältere Menschen unterstützt. Dazu gehören für ihn günstiger und altersgerechter Wohnraum, aber auch eine gute, vernetzte medizinische Grundversorgung und starke ambulante Dienste: «Ambulant vor stationär, das gilt auch im Alter.» Wichtig seien zudem freiwillige Helfer und starke Vereine als Ort für soziale Kontakte. Denn: «Dies schafft Wohlbefinden.» 

24.6.2017

Ursula Zybach zu Besuch bei der SPH

Eine Woche vor ihrer Wahl zur höchsten Bernerin besuchte Grossrätin Ursula Zybach die SP Herzogenbuchsee. Im zweiten Teil der Parteiversammlung sagten die SP-Mitglieder einstimmig Ja zur Gemeinderechnung 2016.
Die Spiezer SP-Politikerin imponierte die Buchser SP-Mitglieder mit ihrer Lust am Politisieren und mit ihrer unkonventionellen Art, Dinge anzupacken. „Alle reden vom Sparen und haben dabei nur die Optik, dass man verzichten muss. Dies ist der falsche Ansatz“, umriss die Spiezer Finanzvorsteherin ihr Verständnis von Finanzpolitik. Man soll vielmehr kreative Ideen entwickeln, wie man trotz knapper Finanzen neue Projekte realisieren kann. Ihr Motto „Kompromisse statt Konfrontation“ heisst nicht, dass man keine klare Haltung haben soll. Ursula Zybach ist in einer SP-Familie gross geworden. Das hat ihr Leben geprägt. Für Gerechtigkeit, Fairness und Chancengleichheit setzt sie sich ein. Sie scheut sich nicht, unbequeme Meinungen zu vertreten. Dies wird ihr bei der Wahl zur Grossratspräsidentin am 6. Juni bürgerliche Stimmen kosten. Als Grossratspräsidentin will sie die Qualität des Ratsbetriebes verbessern, Freiwilligenarbeit leisten und Organisationen in den Grossrat einladen.

Gemeinderat Pierre Bürki stellte im zweiten Teil der Versammlung die Gemeinderechnung 2016 vor. Er zeigte dabei auf, dass die Eigenfinanzierung der laufenden Projekte der Gemeinde zu tief ist. „Mit Sparen alleine können wir dies langfristig nicht verändern“, ist Bürki überzeugt. Er lobte ausdrücklich die Verwaltung und das Personal, das beim Sparen tatkräftig mithilft. „Hier ist die Zitrone ausgepresst“, erklärte Bürki den SP-Mitgliedern, welche der Gemeinderechnung einstimmig zustimmten. 

1.6.2017

SP Herzogenbuchsee lanciert Ruf-Taxi

Nach einem Besitzerwechsel des Bahnhoftaxis Langenthal sind die Taxitarife in Herzogenbuchsee in die Höhe geschnellt. Für die SP Buchsi ist es deshalb Zeit für die Einführung eines Ruftaxis. 

Letztes Jahr übernahm die Taxi-Bahnhof GmbH mit Sitz in Schötz das Grütter-Taxi aus Langenthal. Die Gemeinde Herzogenbuchsee erteilte daraufhin der Taxi-Bahnhof GmbH die Bewilligung zur Benützung des öffentlichen Taxistandplatzes am Bahnhof. Seither sind die Taxitarife in Buchsi in die Höhe geschnellt. Das Taxi-Bahnhof wollte zuerst für eine Fahrt vom Bahnhof ins Burgerland 35 Franken verlangen. Davon wären alleine 20 Franken für den Anfahrtsweg aus Langenthal bestimmt gewesen. Bei der Konkurrenz, dem AAA-Taxi kostet gemäss Mail-Auskunft die gleiche Strecke 33 Franken, davon 26 Franken für den Anfahrtsweg aus Langenthal.
Die Buchser SP fand diese Preise überrissen und fragte deshalb bei der Gemeinde Herzogenbuchsee nach, ob dies stimmen könne. Gemäss Auskunft von Gemeindeverwalter Rolf Habegger kann die Gemeinde Herzogenbuchsee auf die Taxitarife nicht direkt Einfluss nehmen, da die Stadt Langenthal die Bewilligungsgeberin für die beiden Taxiunternehmen ist. Mit dem Taxi-Bahnhof hatte Rolf Habegger im Zusammenhang mit der Bewilligung des Standplatzes aber ausgehandelt, dass der Anfahrtsweg von Langenthal nicht berechnet werde.
Die Intervention der SP Buchsi und der Gemeinde hat sich gelohnt. Das Taxi-Bahnhof ist nun bereit, für Fahrten innerhalb von Herzogenbuchsee einen Einheitstarif von 20 Franken zu verlangen. Der Taxameter bleibt ausgeschaltet und die Buchser Kunden müssen keine Anfahrtspauschale mehr bezahlen.
Nach Ansicht der SP Herzogenbuchsee ist ein Pauschalpreis von 20 Franken immer noch sehr hoch. Eine Alternative in Form eines Ortsbusses fehlt. Dies wurde auch im Zusammenhang mit dem Projekt Frei- und Hallenbad bemängelt. Deshalb lanciert die SP nun die Idee eines Ruftaxis. Ein Ruftaxi kann viel kostengünstiger betrieben werden als ein Ortsbus. Es fährt nur auf Bestellung, entweder nach einem bestimmten Fahrplan oder während einer bestimmten Tageszeit und hält an vordefinierten Haltestellen. Nach Vorstellung der SP könnte ein Taxiunternehmen, eine Garage oder eine örtliche Unternehmung das Ruftaxi betreiben. Als Beispiel nennt die SP die Gemeinde Rorschach. Dort verkehrt ein Ruftaxi täglich von 6 – 24 Uhr auf den Rorschacherberg zu einem Einheitstarif von 5 Franken. Die SP Herzogenbuchsee wird nun die Idee weiter konkretisieren und damit an den Gemeinderat gelangen.

4. Mai 2017

Nein zum "Umfahrungsstrasse Aarwangen" am 21. Mai

Die Umfahrungsstrasse Aarwangen wird dem Oberaargau massiv mehr Verkehr bescheren. Aarwangen wird zwar entlastet (für wie lange?), es findet aber eine Verkehrsverlagerung nach Bützberg und Langenthal statt. Die Staus beim neuen Kreisel in Bützberg werden zu Schleichverkehr führen und die Lebensqualität von mehr Anwohnern als bisher beeinträchtigen. Auch Herzogenbuchsee wird davon betroffen sein.
Wollen wir mehr Verkehr in den Oberaargau ziehen? Wollen wir 150 Millionen Franken für 3.6 Kilometer Asphalt ausgeben, statt die Ortsdurchfahrt Aarwangen für 50 Millionen Franken nachhaltig sanieren?
Am kantonalen SP-Parteitag in Bern sagten die Delegierten mit 95 zu 34 klar NEIN zur Umfahrungsstrasse Aarwangen. Die starken Voten aus dem Oberaargau gegen diese Luxusstrasse verfehlten ihre Wirkung nicht. Robert Brechbühl (SP Langenthal), Stefan Hähring (SP Thunstetten-Bützberg), Hans Kaspar Schiesser (SP Herzogenbuchsee) und Sofia Fisch (Juso Oberaargau) konnten die Mehrheit der Delegierten von der Nein-Parole überzeugen. 

13. April 2017

 

Hauptversammlung im Zeichen der Gemeindewahlen

Die Hauptversammlung der SP Herzogenbuchsee stand ganz im Zeichen der Gemeindewahlen vom kommenden Herbst. Die SP nominierte die ersten Kandidat/innen und legte die Schwerpunkte ihrer politischen Arbeit fest.

Mit dem bisherigen Gemeinderat Pierre Bürki (Finanzen), Martin Sommer (ehemaliger Regierungsstatthalter) und Hans Wyssmann (SP-Co-Präsident) nominierten die Buchser Sozialdemokraten ihre ersten Kandidaten für den Gemeinderat. Ihre Kandidatur für den Gemeinderat ebenfalls angekündigt hat Ruth Sager Schär, die Vize-Präsidentin der Bildungskommission. Der bisherige Gemeinderat Hansruedi Bähler (Kultur) hat sich aus gesundheitlichen Gründen eine Bedenkzeit ausbedungen, ob er wieder kandidieren will. Noch sind die SP-Listen für den Gemeinderat und die Kommissionen nicht komplett. Deshalb nimmt die Partei weiterhin Kandidaturen entgegen.

Die SPH legte ihre Schwerpunkte für die Lokalpolitik fest. So will sich die Partei für sichere Schulwege und attraktivere Spielplätze in Buchsi einsetzen. Die Förderung des öffentlichen Verkehrs in Form eines Ruf-Taxis und die Einführung von Schulsozialarbeit sind für die SP ebenfalls wichtige Themen, für welche sie sich engagieren wird.

Die SP unterstützt das Projekt Frei- und Hallenbad vollumfänglich. Die anwesenden Parteimitglieder fassten für die kommende Gemeindeversammlung denn auch die Ja-Parole. Einzig die Parkplatz- und Verkehrssituation rund um die Sportanlagen erachtet die SP als ungelöst. Sie hatte dazu in der Vernehmlassung konkrete Vorschläge eingereicht, welche in der Abstimmungsbotschaft unbeantwortet blieben. Deshalb wird sie an der Gemeindeversammlung entsprechende Fragen stellen.

Das Co-Präsidium mit Martin Gasser und Hans Wyssmann und der übrige Vorstand mit Peter Albrecht, Hansruedi Bähler, Pierre Bürki, Hanspeter Büschi, Thomas Kiener, Annemarie Kummer, Marianna Schenk und Urs Zürcher wurden unisono wiedergewählt. Die Zahl der Mitglieder und Sympathisanten stieg um 9 % auf 136. 
Jahresbericht SP Herzogenbuchsee 2016

26. März 2017

Taxitarife: Darf's ein bisschen mehr sein?

Halterwechsel mit Folgen

In Herzogenbuchsee fehlt es an einem Ortsbus. Deshalb kommt dem Taxi als halb-öffentliches Verkehrsmittel eine wichtige Bedeutung zu. Bis im August 2016 betrieb das Grütter Taxi aus Langenthal die Taxifahrten in Herzogenbuchsee. Von der Gemeinde hatte er dafür die nötige Konzession erhalten. Die Tarife waren vorgeschrieben. Er durfte die Anfahrt aus Langenthal nicht verrechnen, konnte aber eine höhere Tarifstufe verlangen. So kostete eine Taxifahrt ins Oberdorf rund 12 Franken.

Der Nachfolger Dani Drasko verzichtete auf eine Konzession in Herzogenbuchsee, erhielt von der Gemeinde jedoch die Erlaubnis am Bahnhof sein Taxi zu stationieren und sein Schild "Taxi-Bahnhof" anzubringen, mit dem Hinweise, seine Anfahrten von Langenthal nicht zu verrechnen. 

Nach dem ersten Bescheid, dass die Fahrt vom Bahnhof ins Burgerland 33 Franken koste, hackten wir nach. In einem zweiten E-Mail an SP-CO-Präsident Hans Wyssmann sichert der Taxihalter einen Einheitstarif von 20 Franken für Fahrten innerhalb von Buchsi zu. 

Ist dies das letzte Wort in dieser Sache? Wir wissen es nicht. Das Vertragsverhältnis zwischen dem Taxiunternehmer und der Gemeinde ist uns unklar. Wir bleiben in Kontakt mit der Gemeindeverwaltung. Einstweilig raten wir: Beharren Sie auf einem Fahrpreis von höchstens 20 Franken.

5.2.2017

Das Referendum gegen die Umfahrungsstrasse Aarwangen ist zustande gekommen

Über 11'000 Unterschriften hat das Referendumskomitee, darunter die SP Herzogenbuchsee, eingereicht. Somit ist das Referendum zustande gekommen und die Stimmbürger/innen können über die umstrittene Umfahrungsstrasse entscheiden.
Überproportional viele, nämlich rund 1‘400 Unterschriften, stammen aus dem Oberaargau. Aus Buchsi selber sind es  über 200 Unterschriften. Das ist ein gutes Resultat, das zeigt, dass wir viele Buchserinnen und Buchser überzeugen konnten. Jetzt gilt es,  im Abstimmungskampf aufzuzeigen, weshalb die Umfahrungsstrasse verkehrspolitisch in die falsche Richtung geht:

  • Sie verursacht mehr Verkehr, den niemand will.
  • Sie verlagert den Verkehr nach Langenthal und Bützberg/Thunstetten und entlastet Aarwangen nur geringfügig. Der daraus resultierende Stau zwischen Langenthal und Bützberg behindert den Öffentlichen Verkehr und wird zu Schleichverkehr u.a. durch Aarwangen führen.
  •  Sie ist mit Kosten von über 140 Millionen Franken eine Luxusvariante, die sich der Kanton Bern nicht leisten kann.
  •  Sie zerstört wertvolles Bauernland und tangiert ein Smaragdgebiet wesentlich.

Die Variante Null+, welche die Ortsdurchfahrt durch Aarwangen nachhaltig verbessern hilft, kostet 100 Millionen Franken weniger. Diese Variante dient der Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmenden und ist innert kürzerer Zeit realisierbar als die Umfahrungsstrasse.

Die Abstimmung zur Umfahrungsstrasse Aarwangen findet am 21. Mai 2017 statt.

Zum Pressecommuniqué des Referendumskomitees.

05.02.2017

SP Herzogenbuchsee für Erlebnisbad

Die SP Herzogenbuchsee (SPH) sagt klar Ja zur Sanierung und Erweiterung des Frei- und Hallenbades und zur Ausgliederung in eine AG. Sie gibt dem Kind auch gleich einen Namen: „Erlebnisbad Herzogenbuchsee“ sollte es ihrer Ansicht nach heissen.

Im Rahmen der Vernehmlassung kam der erweiterte SP-Vorstand nach intensiver Diskussion zum Schluss, das Projekt mit Überzeugung zu unterstützen. Es geht um viel Geld, das ist sich die SPH bewusst. Aber für Herzogenbuchsee ist es eine Chance, mit dem Erlebnisbad etwas Einmaliges in der Region zu schaffen, das einem Bedürfnis entspricht. Deshalb ist es für die SPH besonders wichtig, dass der Name „Herzogenbuchsee“, nota bene ganz ausgeschrieben, um Verwechslungen mit Münchenbuchsee zu vermeiden, im Haupttitel des Bades steht. Dass die Stimmbürger nach der Ausgliederung in eine AG nichts mehr zum Bad zu sagen haben, ist für die Sozialdemokraten ein Wermutstropfen. Die Vorteile einer eigenen Organisation ausserhalb der Verwaltung mit mehr Gestaltungsspielraum überwiegen diesen Nachteil, war man überzeugt. Herzogenbuchsee soll aber unbedingt 2/3 der Aktien in ihrem Besitz halten, schliesslich zahlt die Gemeinde insgesamt 12.5 Millionen Franken in das Projekt.

Günstiger Familientarif gefordert

Der Wellnessbereich, die Hubbühne im Nichtschwimmerbecken und das Warmwasserbecken fanden Zustimmung. Weniger überzeugt waren die SP-Vorstandsmitglieder von teuren Unterwasserscheinwerfern und den engen Innengarderoben. Hier besteht Verbesserungs- und Sparpotential. Ein besonderes Auge wird die SPH auf die noch zu erstellende Energiebilanz werfen. Dass sich das Warmwasserbecken im Aussenbereich befindet, ist zwar attraktiv, benötigt jedoch zusätzliche Energie. Das Becken gut isolieren, bei Nichtgebrauch zudecken oder das Warmwasser in einen Tank pumpen waren einige Lösungsvorschläge, die an der Versammlung genannt wurden. Bei der Preisgestaltung war man sich einig: Buchserinnen und Buchser sowie Bewohner von anderen Aktionärs-Gemeinden sollen von tieferen Eintrittspreisen profitieren können. Eine klare Forderung der SP sind günstige Tarife für Familien, die neu zu schaffen sind. Änderungen bei den Eintrittspreisen sind vorgängig von der Frei- und Hallenbad-AG dem Gemeinderat zur Konsultation zu unterbreiten. Schliesslich wird sich die SPH für ein Verkehrs- und Parkplatzkonzept einsetzen, dass den OeV sowie den Fuss- und Veloverkehr fördern und den motorisierten Verkehr vermindern hilft. 
Hier der Link zur Vernehmlassung der SP Herzogenbuchsee und zur Antwort des Gemeinderates (ab Seite 9)

06.01.2016

SPS Parteitag Thun

Wir waren einzig zwei SP-Vertreter aus dem Oberaargau, die am Parteitag vom 3./4. Dezember in Thun teilnahmen. Eigentlich schade, denn es ging um nichts weniger als das Wirtschaftsverständnis der SPS. Der Rückweisungsantrag der gemässigten Genossinnen und Genossen, darunter viele Berner, wurde mit 59 zu 375 Stimmen deutlich abgelehnt. Wir konnten die Debatte hautnah verfolgen. Pascale Bruderer und Hans Stöckli sassen an unserem Tisch und bereiteten sich minutiös auf ihre Auftritte zum Rückweisungsantrag vor, während Christian Levrat am Rednerpult das Positionspapier verteidigte (Bild).

5.12.2016 / Hans Wyssmann

Sektionsversammlung 24.11.2016: Die Zitrone ist ausgepresst

Die SP Herzogenbuchsee befürwortet an der kommenden Gemeindeversammlung sowohl das Budget 2017 als auch für das Reglement „Planungsmehrwert“. Kritische Stimmen gab es an der Sektionsversammlung zur Reorganisation der Bauabteilung.
„Die Verwaltung hat den Sparauftrag gut umgesetzt und ist schlanker geworden“, erläuterte SP-Gemeinderat Pierre Bürki das Budget 2017. „Die Zitrone beim Personal ist nun ausgepresst, ein weiterer Personalabbau liegt nicht mehr drin“ ist Bürki überzeugt. Als Beispiel dafür nannte Co-Präsident Martin Gasser den Abbau von Dienstleitungen in der Bauabteilung. Nur noch am Dienstagvormittag und nur bei persönlichem Erscheinen solle man in Zukunft Beratungen bei Baugesuchen erhalten. „Das ist nicht kundenfreundlich und gerade für auswärts arbeitende Leute sehr zeitaufwändig“.

Kritisch blickte Bürki beim Finanzplan 2017 – 2021 in die Zukunft. „Das Eigenkapital geht um 6 Millionen zurück und wir erarbeiten zu wenig Überschuss.“ Wegen der grossen Investitionen, wie zum Beispiel für das Hallenbad, darf seiner Ansicht nach eine Steuererhöhung kein Tabuthema sein.

Erfreut erwähnte Co-Präsident Hans Wyssmann die Beibehaltung der Einzel-Leerung bei der Grünabfuhr. Die SP hatte sich, wie viele Bürger auch, gegen deren Abschaffung gewehrt. In diesem Zusammenhang lobten die Parteimitglieder die Arbeit der Maschinengemeinschaft der örtlichen Bauern.

Im zweiten Teil der Versammlung stellte Hannes Rettenmund vom kantonalen SP-Sekretariat die Wahlkampfmittel der SP vor. Der Auftritt auf Facebook und die Telefonkampagne strich er dabei als besonders erfolgreich hervor. Für die Gemeindewahlen vom Herbst 2017 bildete die SP Buchsi einen Wahlausschuss bestehend aus Hans Wyssmann (Präsident), Kathrin Cattaneo, Pierre Bürki, Ruedi Eichenberger und Martin Gasser.

28.11.2016

SP Buchsi diskutiert an einer Retraite das Projekt Hallenbad und die Planung des Bahnhofgebietes

Projekt Frei- und Hallenbad

Die beiden Referenten zum Projekt Hallenbad, Markus Meyer, ehemaliger Grossrat, Roggwil und Gemeindepräsident Markus Loosli waren sich in einem Punkt einig. Eine Ausgliederung des Hallenbades in eine Aktiengesellschaft garantiert den Erfolg des Projektes noch nicht. Die Aktiengesellschaft hat aber eine grössere Selbständigkeit und Flexibilität bei der Führung der Geschäfte, als wenn der Badebetrieb von der Gemeinde geführt wird. Entscheidend sind die Menschen, welche die AG führen. Sie müssen mit Kompetenz, Herzblut und Ortsverbundenheit bei der Sache sein. Für SP-CO-Präsident Martin Gasser ist die Einbindung der Parteien für das Gelingen des Projektes wichtig.  Markus Loosli stellte in diesem Zusammenhang klar, dass eine Ausgliederung des Hallenbades in eine AG keine Privatisierung ist, da die Gemeinde weiterhin Hauptaktionär ist und der Gemeinderat in entscheidenden Fragen mitreden wird, wie zum Beispiel bei der Gestaltung der Eintrittspreise. Für SP-Co-Präsident Hans Wyssmann ist es wichtig, dass die Eintrittspreise für Buchser/innen nicht wesentlich höher als heute sein dürfen. Hier soll die Gemeinde die Preise subventionieren, hielt er fest.

Sowohl Markus Meyer also auch Markus Loosli glauben nicht daran, dass andere Gemeinden sich gross an der Finanzierung beteiligen werden. "Langenthal hat mit der Kunsteisbahn ein eigenes Projekt zu stemmen", warf Meyer einen Blick "hinter den Wald". Wichtig sei für die Region, dass die verschiedenen Sport-Anlagen bestehen bleiben. Und Herzogenbuchsee ist mit seinem Hallenbad einzigartig im Oberaargau.

Für Markus Loosli sind die Schwimmkurse, ein offenes Warmwasserbecken, der Wellnessbereich und ein attraktives Restaurant diejenigen Angebote, welche neue Einnahmen bringen. Moderator Hans Kaspar Schiesser forderte Loosli mit der Frage heraus, ab welchem Punkt er nicht mehr an den Erfolg des Projektes glaube.  Für den Gemeindepräsidenten ist eine klare Zustimmung der Stimmbürger/innen entscheidend. Zudem sind 15 Millionen Franken das Kostendach, das nicht überschritten werden darf. "Ich spüre eine grosse Verbundenheit der Buchserinnen und Buchser zu ihrem Hallenbad", hielt Loosli überzeugt fest. Er lobte die SP Buchsi dafür, dass sie sich intensiv und engagiert mit dem Projekt befasst. "Das wünschte ich mir auch von den anderen Parteien", meinte Loosli zum Abschluss seiner Ausführungen. 

Planung Bahnhofgebiet

Hans Kaspar Schiesser, der Referent zu diesem Thema, ist überzeugt, dass Herzogenbuchsee im Bahnhofgebiet ein hohes Potential  für eine urbane Entwicklung hat. Leider ist die Planung durch die schleppenden Verhandlungen mit der Fenaco blockiert. Nur das Gebiet auf dem ehemaligen HG-Commercial-Gelände kann weiter bearbeitet werden. Gemeindepräsident Markus Loosli stellte den Bau der Erschliessungsstrasse ab Einmündung Farnsbergstrasse bis zur Lorraine für 2018 in Aussicht. Solange für die Fenaco Biblis II durch Einsprachen blockiert ist, werde sie auch die Industriebrache mit den beiden Silos nicht verkaufen können, verwies Loosli auf die aktuelle Situation.    

Die Retraite war für die SP Buchsi Teil des Meinungsbildungs- und Entscheidfindungsprozesses. Sie hat ihren Zweck voll erfüllt.
 

 

Hier geht's zum Inputreferat von Markus Meyer zum Thema "Auslagerung von Gemeindeaufgaben".

27.10.2016

Oberaargauer SP-Sektionen unterstützen das Referendum gegen die Umfahrungsstrasse Aarwangen

Die SP Herzogenbuchsee und die SP Thunstetten-Bützberg bezweifeln den Nutzen der Umfahrungsstrasse Aarwangen. Beide SP-Sektionen sind deshalb dem Referendumskomitee beigetreten.
Die geplante Umfahrungsstrasse Aarwangen wird mindestens 136 Millionen Franken kosten. In einer Studie der Firma Emch-Berger wird der Nutzen dieser neuen Verbindung im Verhältnis zu den hohen Kosten als ungenügend bewertet.  Für viel Geld werden nach Ansicht der beiden SP-Ortsparteien die Verkehrsprobleme von Aarwangen ein paar Kilometer weiter nach Bützberg verschoben, und das auf Kosten von bestem Landwirtschaftsland. Solch teure Strassen ohne Mehrwert  könne man sich in Zeiten der knappen finanziellen Mittel des Kantons nicht mehr leisten.

Durch Aarwangen verkehren pro Tag durchschnittlich 16‘000 Fahrzeuge. In Herzogenbuchsee und Bützberg sind es nicht viel weniger. Eine neue Umfahrungsstrasse würde auch in Bützberg und Herzogenbuchsee die Begehrlichkeit nach einer Umfahrung ihres Dorfkerns wecken. Dies führt zu einem unheilvollen Kreislauf von mehr Strassen, mehr Verkehr und neuen Staus am nächsten Verkehrsknotenpunkt, sind die Vorstände der beiden SP-Sektionen überzeugt.

Dass man in Aarwangen die Verkehrssituation verbessern muss, ist für die Umfahrungsstrassengegner klar. Mit einer verbesserten Variante Null-plus, welche die  Sanierung der Ortsdurchfahrt Aarwangen bezweckt, könnte dieses Ziel erreicht werden, z.B. mit einer Fussgänger- und Velobrücke. Diese Variante kostet 100 Millionen Franken weniger als die Umfahrung und schneidet im Kosten-Nutzen-Verhältnis gemäss Emch-Berger besser ab. Die beiden SP-Sektionen weisen darauf hin, dass Verkehrssicherheitsmassnahmen in Aarwangen nicht mehr realisiert werden könnten, falls das viele Geld in die teure Umfahrungsstrasse fliesen würde.

16.10.2016

Kindergarten Hubel: SP für Neubau

Der Vorstand der SP Herzogenbuchsee begrüsst die umfassende Information des Gemeinderates zum Kindergarten Hubel. Beim Studium der Unterlagen wird klar, wie es zum Schimmelpilzbefall kommen konnte und warum ein Neubau die vernünftigste Lösung ist.

Die Behörden haben es jahrelang verpasst, die Feuchtigkeit im Keller des Hubel-Kindergartens wirksam zu bekämpfen. Als der Schimmelpilzbefall endlich bemerkt wurde, blieb dem Gemeinderat keine andere Wahl, als den Kindergarten zu schliessen. Die Leidtragenden dieser Vogel-Strauss-Politik sind die Kindergartenkinder und die Kindergärtnerinnen, die seit dem Frühling in einem unbefriedigenden Provisorium einquartiert sind.

Der Bericht des Gemeinderates in Sachen Hubel zeigt auf, dass die Behörden viel getan haben, um den Schaden zu begrenzen. Der Wohncontainer auf dem Mittelholzareal als vorübergehender Ersatz für den Hubel ist für die SP eine pragmatische Lösung. 

Der nun auf der Webseite der Gemeinde veröffentlichte Bericht zum Schimmelpilzbefall lässt einige Fragen offen. Aber allein die Tatsache, dass Schimmelpilze in einem öffentlichen Kindergarten nicht toleriert werden können, zwingt die Gemeinde zu einer aufwändigen Gebäudesanierung. Auch nach einer Sanierung würde das 70-jährige Gebäude den energetischen Anforderungen noch nicht genügen. Und das Raumprogramm entspricht nicht mehr der heutigen Arbeitsweise in einem Kindergarten. Der Vorstand der SP Herzogenbuchsee bevorzugt deshalb einen Neubau. Er geht davon aus, dass dieser nicht wesentlich teurer wäre als eine Sanierung. So schade es um das schmucke Kindergartengebäude im Hubel ist; lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

23.9.2016

Adrian Wüthrich bei der SP Herzogenbuchsee: Die AHV stärken

SP-Grossrat Adrian Wüthrich legte an einem  öffentlichen Anlass der SP Herzogenbuchsee eindrücklich dar, weshalb die  AHV ausgebaut werden muss. Für zwei Drittel der Rentnerinnen und Rentner ist die AHV heute die wichtigste Einnahmequelle und für 38 % der Frauen und für 19 % der Männer sei sie sogar die einzige Rente. Die AHV alleine deckt bloss knapp den Grundbedarf. Deshalb sind über 200‘000 AHV-Bezüger auf Ergänzungsleistungen angewiesen. Mit einem Ja zur AHVplus-Initiative werden die AHV-Renten um 10 % erhöht. Dies sei auch deshalb notwendig, meinte Adrian Wüthrich, weil die steigenden Krankenkassenprämien beim Teuerungsausgleich nicht berücksichtigt werden und diesen gleich wieder wegfresse. Die AHV ist sicher und effizient und verschlingt im Gegensatz zur 2. Säule keine riesigen Verwaltungskosten. Adrian Wüthrich legte dar, wie die Erhöhung der AHV finanziert werden soll. Seit 40 Jahren ist der AHV-Abzug unverändert. Nun soll er um 0.4 Lohnprozente erhöht werden. „Das ist verkraftbar“ meinte Wüthrich und wies darauf hin, dass die hohen Einkommen stärker belastet werden als die tiefen. „Die AHV ist eine soziale Versicherung, auf die wir in der Schweiz stolz sein können“.

9. September 2016

SP Herzogenbuchsee statt SP Langenthal

Der Fall Alain Roth weckte in der SP Herzogenbuchsee Erinnerungen an eine alte SP/JUSO-Geschichte. Das Coop plante Ende der 1970er-Jahre den Bau des heutigen Tell-Supermarktes. Dafür musste der altehrwürdige Gasthof Tell weichen. Die JUSO Oberaargau wehrte sich öffentlich dagegen. Das ging einigen SP-Oberen, die gleichzeitig im Coop-Verwaltungsrat sassen, zu weit. Sie verlangten den Ausschluss des damaligen JUSO-Präsidenten aus der SP Langenthal. Dieses Ansinnen fand zwar keine Mehrheit. Drei der Aufmüpfigen, darunter der Schreibende, traten jedoch aus Protest der SP Herzogenbuchsee bei, wo sie mit offenen Armen empfangen wurden. Einer der drei Dissidenten ist heute stellvertretender Direktor  bei der Eidgenössischen Finanzverwaltung. Die Moral von der Geschichte: Auch aus einem Jungsozialisten kann etwas „Rechtes“ werden. 
31.08.2016 / Hans Wyssmann

90 Unterschriften für das Referendum gegen die Unternehmenssteuerreform (USR) III

Die Unterschriftensammlung der SP Herzogenbuchsee für das Referendum gegen die Unternehmenssteuerreform III war ein Erfolg. Innerhalb von 3 Stunden brachten wir 90 Unterschriften zusammen. Wir haben dabei viel Zustimmung erhalten, es gab interessante Begegnungen und Diskussionen.
Die Referendumsfrist läuft noch bis Mitte September 2016. Das Referendum muss unbedingt zustande kommen, wollen wir dieses masslose Steuersenkungsprogramm zu Gunsten der Unternehmen zu Fall zu bringen. Bitte online unterschreiben oder Unterschriftenbogen bei der SPS bestellen https://wecollect.ch/de/campaign/usr-3-referendum/ 

Vor dem Migros statt vor dem Coop

Allerdings erlebten wir bei der Organisation der Unterschriftensammlung eine unerfreuliche Überraschung. Wir fragten wie gewohnt beim Coop für eine Standbewilligung nach. Bisher gab uns der Filialleiter diese problemlos. In der Zwischenzeit wurde der Filialleiter wegrationalisiert und man verwies uns an den „Support VRE / Verkaufsregion Bern“. Von dort kann dann der abschlägige Bescheid. Für Politisches gebe es keine Bewilligung mehr, „…die Unternehmung Coop ist parteipolitisch unabhängig“. Wir wechselten die Strassenseite und stellten unseren Stand vor dem Migros auf, von dessen Filialleiter wir die Bewilligung ohne weiteres erhielten. Wie gesagt sammelten wir innerhalb von 3 Stunden 90 Unterschriften. „Das ist gelebte direkte Demokratie,  liebes Coop. Erinnere Dich mal wieder an Deine politischen Wurzeln in der Arbeiterbewegung!“
20. August 2016

Erfolge an der Gemeindeversammlung

An der  Gemeindeversammlung vom 15. Juni haben wir das Lastwagenfahrverbot auf der Grabenstrasse durchgebracht. Dieses Verbot muss von den kantonalen Behörden allerdings noch genehmigt werden. Wir erwarten vom Gemeinderat, dass es sich dafür stark macht. So kann auch die Verbreiterung des T60-Teilstückes der Grabenstrasse auf 5,2 Meter verhindert werden.

Die Fragen, die wir zur Pensionskasse der Gemeinde stellten, wurden in unserem Sinn beantwortet. Der Gemeinderat sicherte zu, dass der Wechsel vom Leistungs- zum Beitragsprimat keine Sparübung auf Kosten des Personals ist und dass die Leistungen der neuen Pensionskasse  im Vergleich zu heute gleichwertig bleiben werden.

Leider fanden nur wenige SP-Mitglieder den Weg an die Gemeindeversammlung. Wenn wir an der GV unsere Anliegen durchbringen wollen, müssen wir unbedingt zahlreicher erscheinen. Am 7. Dezember 2016 ist die nächste Gemeindeversammlung.

23.06.2016

Die SP Herzogenbuchsee will keine Lastwagen auf der Grabenstrasse

Die SP Herzogenbuchsee hat an ihrer Sektionsversammlung vom 2. Juni 2016 die Geschäfte der Gemeindeversammlung beraten. Sie will erreichen, dass die Grabenstrasse für den Lastwagenverkehr gesperrt wird.
Dass die Grabenstrasse saniert werden muss, fand an der SP-Versammlung noch eine Mehrheit. Kein Verständnis hatten die Parteimitglieder jedoch für die Verbreiterung des Strassenteils Richtung Waldächer, damit Lastwagen sich auf diesem Strassenabschnitt  kreuzen können. „Das ist absolut unnötig, es fährt heute kaum ein Lastwagen auf der Grabenstrasse“, stellte ein Quartierbewohner fest. Mit dem Ausbau werde sich das ändern. „Für den Schwerverkehr haben wir die Eisenbahnstrasse, die parallel zur Grabenstrasse verläuft“, meinten mehrere Votanten. Die SP wird sich deshalb an der Gemeindeversammlung dafür einsetzten, dass auf die Verbreitung verzichtet wird und dass der Strassenteil entlang des Reitplatzes für den Lastwagenverkehrs gesperrt wird.
Zustimmung fanden die Jahresrechnung der Gemeinde und das Abwasserreglement. Kritisch hinterfragt die SP Verschiebungen von Kompetenzen von der Baukommission an den Gemeinderat, resp. an die Bauverwaltung, die in die Gemeindeordnung Eingang finden sollen. Dass der Gemeinderat bei der  Pensionskasse der Gemeinde vom Leistungs- ins Beitragsprimat wechseln will, kann die SP nachvollziehen. Allerdings müssen die Leistungen der neuen Lösung in Bezug auf die heutige Pensionskasse gleichwertig sein, waren sich die Parteimitglieder einig. 
4. Juni 2016

Neues Präsidium

Die SP Herzogenbuchsee hat sich an ihrer Hauptversammlung eine neue Führung gegeben. Sie besteht aus den drei Co-Präsidenten Hanspeter Büschi, Martin Gasser und Hans Wyssmann.

Die Neuwahl war notwendig geworden, weil der bisherige Präsident Markus Schreiber aus Herzogenbuchsee wegzieht. Von den drei Co-Präsidenten wird Martin Gasser für die Gemeindepolitik zuständig sein, Hanspeter Büschi die interne  Sektionsarbeit übernehmen und Hans Wyssmann sich um kantonale und nationale Themen und die Öffentlichkeitsarbeit kümmern. Der SP-Vorstand setzt sich weiter zusammen aus Peter Albrecht (Kassier), Hansruedi Bähler (Gemeinderat), Pierre Bürki (Gemeinderat), Urs Zürcher, Annemarie Kummer und Marianne Schenk.
Die Sektion befasste sich ausserdem mit einigen aktuellen Politika von Herzogenbuchsee. So regt sie unter anderem an, dass bei Strassensanierungen, bei welchen relevante Schulwege betroffen sind, der Lehrkörper frühzeitig informiert wird, damit allenfalls Alternativrouten empfohlen oder Sicherheitsverhalten eingeübt werden können. Die Problematik ergab sich vor allem mit der Sanierung rund um die Dreifachsporthalle und das Mittelholzschulhaus.
Die Sektion ist im Jahre 2015 geringfügig auf 120 Mitglieder und Sympathisanten angewachsen. Die Finanzen sind trotz einem kleinen Minus – für Wahlen und Zuwendungen an ein Flüchtlingsprojekt – ausgesprochen gesund.
13. Mai 2016